Susanne Bienwald

Geboren in Eutin. Studium der Philosophie, Germanistik, Romanistik und Soziologie in Konstanz, Berlin und Hamburg.

Nach Auslandsaufenthalten in der Türkei, in Griechenland und Spanien und einem kurzen Zwischenspiel im Schuldienst arbeitet Susanne Bienwald seit 2001 als Autorin und Lektorin in Hamburg.

Mitglied und Vorstandsarbeit im Writers' Room, Hamburg.

 

 

 

 

 

 

 

Wolf-Ulrich Cropp

Einst Manager, ist heute als Schriftsteller tätig. Er wohnt in Hamburg und ist, wenn nicht schreibt, in der Welt unterwegs.

Die sechs Erdteile hat er ausgiebig bereist. Bisher schrieb er – auch unter Pseudonym – 22 Bücher und rund 280 Features, Kurzgeschichten und Anthologie-Beiträge. Buchveröffentlichungen u.a.: “Alaska-Fieber” (Bestseller), “Goldrausch in der Karibik” (Buch des Jahres 2000, DIE WELT-Leserliste), “Fangtage”, “Models und Mönche”, “Magisches Afrika – Mali” oder der viel diskutierte Titel “Treffpunkt Kabul”.

Cropp ist Vorstandsmitglied der Hamburger Autorenvereinigung e.V. und Mitglied mehrerer Literatur- , Kultur- und Wirtschaftsvereinigungen.

 

 

 

 

 

 

Burkhard Driest

Burkhard Driest, wurde 1939 in Stettin geboren.

Er wurde bekannt durch sein Drehbuch zu “Die Verrohung des Franz Blum”, das die Zeit seines Gefängnisaufenthaltes von 1965 bis 1970 beschreibt, zu dem er wegen eines Bankraubes verurteilt wurde. Diesen beging er einen Tag vor seinem Abschluss als Jurist.

Driest machte nach dem Erfolg mit dem Film weiterhin Karriere als Schauspieler und Drehbuchautor und unterrichtet an der Deutschen Film- und Fernsehakademie in Berlin.

Er schrieb neben dem viel beachteten Roman Die Verrohung des Franz Blum, u. a. fünf Romane um den Hauptkommissar Toni Costa. Daneben verfasste er zahlreiche Kurzgeschichten, Drehbücher, zwei Libretti und ein Theaterstück.

Nach Stationen in den USA und Irland lebt Burkhard Driest heute auf Ibiza und in Berlin.
Er ist Vater der Schriftstellerin Johanna Driest.

 

 

 

Manana Dumbadze

Manana Dumbadze is a communications specialist with 19 years experience working with various media (including print and television) alongside 12 years experience working with the NGO sector and five years with the business community.

Worked as communications specialist for USAID’s Georgia Business Climate Reform Project for two years, ensuring that stakeholders understood and could access the benefits of new reforms in Georgia. During her tenure, GBCR project received the USAID/Caucasus award for Outstanding Success Story in recognition of excellent communications outreach efforts and creation of success stories emphasizing U.S. government assistance to the Georgian Business Sector.

Also helped develop Internet-based tools to publish information about Georgian government initiatives, and assisted counterpart governmental institutions in developing their own communication plans.

 

 

 

 

Reimer Boy Eilers

Reimer Boy Eilers verlebte seine Kindheit in den fünfziger und sechziger Jahren auf Helgoland mit einem Onkel als Haifischer und einem Großvater als Leuchtturmwärter. Er studierte Wirtschaftswissenschaften und arbeitete an der Universität, bevor der sich der Literatur zuwandte. In den neunziger Jahren war er Mitglied von „PENG.autorengruppe“ für literarische Aktionen und Performances (Probsthayn, Eilers, Nowack, Gerlach). Ausstellungen unter dem Titel „Passworte“ – Objekte und Beschriftungen. Eilers ist Landesvorsitzender des VS – Verband deutscher Schriftsteller in Hamburg und Mitglied im Syndikat, der Vereinigung deutschsprachiger Kriminalschriftsteller. Mitglied im deutschen PEN. Seine Schwerpunkte sind Reiseliteratur (Bosnien, Patagonien und Feuerland, Sansibar und das ostafrikanische Festland, Segeln und Inseln), Lyrik (besonders in Verbindung mit beschrifteten Objekten) und der Roman. Reportagen und Essays in verschiedenen Zeitschriften und zahlreichen Anthologien. Unter anderem Auszeichnung beim »Hungertuch«-Wettbewerb um das beste literarische Debüt auf der Buchmesse 1984 in Frankfurt am Main. Förderpreis Literatur 1985 der Stadt Hamburg. Auszeichnung auf dem GangART Festival für originäre Musik und Literatur 1991 in Krefeld. Förderpreis Literatur 1991 der Stadt Hamburg. Reisestipendium für die Teilnahme am Internationalen Poesiefestival 1998 in Struga, Mazedonien. Literaturstipendium des Landes Schleswig-Holstein 1998 im Bamberger Haus in Rendsburg. Reisestipendium des Auswärtigen Amtes für eine Recherchereise (Romanprojekt "Magellan") 2004 nach Patagonien (Argentinien und Chile). Im Frühjahr 2008 erschien die Reiseerzählung „Die Karawane spricht Bosnisch“ in der Anthologie: „Und Bosnien nicht zu vergessen.“ Seit 2012 Autor des Verlags Expeditionen, der seine neuesten Werke veröffentlicht. Zuletzt erschienen: Ein wunderbarer Copyshop und Lenz Hochsicherheit. Video: www.erlesentv.de, Mehr Infos: www.reimereilers.de



 

Šimo EŠiĆ

Šimo Ešić gewann mehrfach Preise für Gedichte und Kurzprosa für Kinder im ehemaligen Jugoslawien.

Ausgezeichnet wurde auch sein Hörspiel Zeleni šeširić (Das grüne Hütchen), er erhielt den Jahrespreis für das beste Kinderbuch in Bosnien und Herzegowina (für Rudarev kućerak, 1980 und Izmislionica u selu Pričevac, 2013), die Oktoberplakette der Stadt Tuzla (1982) sowie die Auszeichnung Vijenac stare masline (Kranz aus dem alten Ölbaum, 2006), Mali princ (Der kleine Prinz) und Zlatno Gašino pero (Goldene Gaschos Feder, 2009) für seinen Beitrag zur Entwicklung der Kinderliteratur in den südslawischen Sprachen.

Ešić wurde im Jahr 2008 für den Astrid-Lindgren-Preis nominiert.

 

 

 

 

 

Uwe Friesel

Uwe Friesel, geboren 1939, nach Jahren in Italien und Schweden als freier Autor in Salzwedel lebend, hat Romane, Erzählungen, Lyrik, Jugendbücher und Hörspiele veröffentlicht. Von seinen Texten gibt es Übersetzungen ins Englische, Tschechische, Russische, Französische, Italienische.

Der Rowohlt Verlag publizierte u.a. seine Übersetzungen von Nabokov und Updike. Von seiner mit Walter Grab herausgegebenen Anthologie deutscher Freiheitslyrik Noch ist Deutschland nicht verloren, Erstausgabe 1969 bei Hanser, sind zwei Neuauflagen in anderen Verlagen erschienen.

In den siebziger Jahren war Friesel Begründer und Mitherausgeber der AutorenEdition. Von 1989 bis 1994 war er Vorsitzender des Verbands deutscher Schriftsteller. Er ist Mitglied im P.E.N.-Club und Mitbegründer der Internationalen Schriftstellerzentren in Visby und Rhodos.

Rom-Preis Villa-Massimo, Großes Niedersächsisches Künstlerstipendium (Nicolas Born Preis).

 

 

 

Peter H. Gogolin

Peter H. Gogolin wurde 1950 in Schleswig-Holstein geboren. Er studierte Medizin in Hamburg und lebte dort seit dem Erscheinen seines ersten Romans Seelenlähmung 1981 als freier Schriftsteller. Für diesen Roman erhielt er den Literaturförderpreis der Stadt Hamburg. 1986 erschien sein zweiter Roman Kinder der Bosheit, für den er mit dem Rompreis der Deutschen Akademie Villa Massimo ausgezeichnet wurde. Mit dem Roman Calvinos Hotel vollendete er im Jahr 2011 seine »Deutschland-Trilogie«. Die Entstehungsgeschichte dieser Roman-Trilogie erzählt er in seinem Essay Das Gewicht der Zeit von 2015.

Daneben veröffentlichte er einige Theaterstücke, Filmdrehbücher, mehrere Lyrikbände, den Roman Das Herz des Hais und den Erzählungsband Der Schatten Gottes.

Für sein Werk erhielt er zahlreiche Auszeichnungen. Die Stadt Esslingen/Neckar wählte ihn zu ihrem ersten Stadtschreiber. Er war Stipendiat des Künstlerdorfes Schöppingen und der Künstlerstätte Schreyahn. Mehrfach wurden seine Arbeiten vom Deutschen Literaturfonds Darmstadt gefördert. Er ist Mitglied des P.E.N.-Clubs und lebt heute im Rhein-Main-Gebiet. Seit 1994 bildet er außerdem in dem von ihm gegründeten »Literaturbüro Peter H. Gogolin« Autoren aus und coacht professionelle Schriftsteller.


 

 

Emina Kamber

Freie Autorin, Malerin, und VHS-Dozentin für Exilliteratur & Kunst. Seit 17 Jahren Dozentin f. Lit. u. Kunst in Hamburg, Lübeck, Münster u. Bosnien. In der zentralbosnischen Stadt Kakanj geboren, verließ sie als einzige von elf Kindern 1968 ihre Heimat und lebt seitdem in Hamburg.
Sie ist Mitglied im VS -Verband deutscher Schriftsteller / Landesverband Hamburg, Mitglied im deutschen P.E.N.,- und in der „Auswärtigen und Ausländischen Presse“ in Hamburg. Emina C. Kamber gründete im Jahr 1988 den Internationalen Literaturclub „ La Bohemina“.

Mehrsprachige Veröffentlichungen, (Bücher, Anthologien) sowie CD „Emina“ mit SEVDAH – bosnischen Liebeliedern und Lyrik-Rezitativen.

Mehrere Literaturpreise, u.A. 1989 Internationaler Lyrikpreis „Alberto Karpino“ Napolli / Italien. 1996 wurde Emina C. Kamber für ihre literarische Arbeit zum Thema Frieden und zur Beendigung des Krieges in ihrer Heimat Bosnien die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland durch den Bundespräsidenten Roman Herzog verliehen. Im Jahr 2008 wurde Emina C. Kamber auf der Buchmesse in Sarajevo von dem Verlag „Das Bosnische Wort“ eine Auszeichnung für ihr Lebenswerk verliehen.

Weitere Informationen unter: www.emina-kamber.com

 

 

Bernhard Lassahn

Bernhard Lassahn, geb. 15.04.1951 in Coswig (Anhalt). Studium der Germanistik und vergleichenden Kulturwissenschaft.

Er ist der erste Preisträger des Kabarettpreises ‚Salzburger Stier’, er schreibt Lieder, Hörspiele, Kinderbücher, Sachbücher, Lyrik und Prosa und veröffentlichte u.a.: Du hast noch 1 Jahr Garantie, 1978; Liebe in den großen Städten, 1983; Ohnmacht und Größenwahn, 1983; Ab in die Tropen, 1984; Das große Buch der kleinen Tiere, 1989; Käpt’n Blaubärs Geschichtenbuch, 1991; Zuckerhut und Flitzebogen, 1994; Der Schatz der Bananenbieger, 1999; Auf dem schwarzen Schiff, 2000; Die Schönheit der Frauen, 2001; Frau ohne Welt, Teil 1, 2013.

Er gehört zur Lesebühne ‚Dienstagspropheten’ im Zebrano-Theater, Berlin; er veröffentlicht auf den Blogs ‚Cuncti’ und ‚Achse des Guten’, sowie auf seinen eigenen Seiten bernhard-lassahn.de.
Er ist Mitglied im PEN.

 

 

 

 

 

Gino Leineweber

Gino Leineweber, Jahrgang 1944, betrieb zunächst eine eigene Steuerberatungskanzlei, die er 1998 aufgab. Seither lebt und arbeitet er als freier Schriftsteller in seiner Heimatstadt Hamburg. Er war von 2003 bis 2015 Vorsitzender und ist ab 2015 Ehrenvorsitzender der Hamburger Autorenvereinigung. Von 1991 bis 2015 war er Mitglied der Deputation der Kulturbehörde Hamburg.

Nachdem er anfangs Prosa geschrieben und veröffentlicht hat, liegt der Schwerpunkt seiner Veröffentlichungen nun auf Biografien, Reisebüchern und Lyrik. Von 2003 bis 2008 war er Radakteur der Buddhistischen Monatsblätter (BM).

Leineweber ist Präsident des Three Seas Writers’ and Translators’ Concil (TSWTC) mit Sitz in Rhodos, Griechenland, Mitglied im VS, Verband Deutscher Schriftsteller, und im PEN-Zentrum deutschsprachiger Autoren im Ausland.

Weitere Informationen unter: www.gino-leineweber.de

 

 

 

 

Azar Mahloujian

Azar Mahloujian, ursprünglich Bibliothekarin an der Universität Teheran, gehört zu jener Generation junger Iraner, die 1979, nach dem Sturz des Schah-Regimes, eine unverhoffte Freiheit erleben durften.

Doch diese Freiheit währte nur kurz. Nach erneutem Protest gegen Zensur und Unterdrückung wurde sie politisch verfolgt und musste außer Landes fliehen.

Ihr Erstling Zerrissene Bilder erzählt von ihrer dramatischen Flucht über das kurdische Gebirge in die Türkei und dann weiter ins damalige Jugoslawien. Monate schierer Angst, Ungewissheit und Einsamkeit folgen, ehe ihr schließlich in Schweden politisches Asyl gewährt wird.

Mit vielen augenöffnenden Details schildert sie die Schwierigkeiten, denen sie als Immigrantin selbst in einem Land wie Schweden immer wieder ausgesetzt ist: Xenophobie und Kulturschock. Inzwischen hat sie sich Dank des Erfolgs von „Zerrissene Bilder“ in ihrer zweiten Heimat als Autorin etabliert.
Die Übertragung ins Deutsche wurde vom Schwedischen Kulturinstitut mit einer Übersetzerprämie gefördert.


 

 

Mauro Ponzi

Mauro Ponzi, Professor für Neuere Deutsche Literatur an der römischen Universität „La Sapienza“.

 

Schwerpunkte seiner Forschung sind Walter Benjamin, Exilliteratur, Goethe-Zeit, Komparatistik und Medienwissenschaft.
2001 Herausgeber der Zeitschrift für deutsche Literatur- und Kulturwissenschaft "links" (Pisa-Roma), seit 2004 des "Hermann-Hesse-Jahrbuchs" (Niemeyer, Tübingen).
Seit 2008 Mitglied des Vorstandes der Internationalen Walter Benjamin Gesellschaft. Präsident der Associazione Italiana Walter Benjamin.
Stipendium der "Alexander von Humboldt-Stiftung" 1986/1987 Berlin (FU).
Gastprofessor 1994 Roskilde (Dänemark) und 1999 an der Heinrich-Heine-Universität, Düsseldorf.
DAAD Stipendiat 1996 an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und 2006 an der Humboldt-Universität, Berlin.
1996 Stipendiat im Literarischen Colloquium Berlin.


 

 

 

 

Dalia Staponkutė

Dalia Staponkutė (geb. 1964) ist eine litauische Schriftstellerin, Philosophin und Übersetzerin von griechischer und englischer Literatur. Sie lebt seit mehr als zwanzig Jahren in Nikosia, Zypern, und hat zwei dort geborene Töchter.
Für ihr Buch Jenseits vom Entweder-Oder erhielt sie 2015 die höchste literarische Auszeichnung in Litauen, den Preis der Literaturkritiker. Staponkutė schloss ihr Philosophiestudium 1987 an der Universität von St. Petersburg, Russland, ab. Sie unterrichtete an Universitäten von Litauen, arbeitete aber nach ihrer Übersiedelung nach Zypern hauptsächlich als Übersetzerin und Schriftstellerin. Sie besitzt einen Doktortitel in Vergleichender Literaturwissenschaft der Universität Zypern. Staponkutė hat Essays über Übersetzungstheorien, Emigration und Zweisprachigkeit geschrieben und an vielen internationalen Konferenzen teilgenommen, u. a. in Pakistan, der Türkei und Ägypten. Aufgrund ihrer internationalen Aktivitäten ist sie unter anderem Mitglied der Hamburger Autorenvereinigung.
Dalia Staponkutė hat neben Artikeln, Essays und Aufsätzen 2007 den Essay-Band Regen contra Sonne, der als Buch des Jahres in Litauen nominiert war, und 2014 ein akademisches Buch über den litauischstämmigen amerikanischen Philosophen Alphonso Lingis veröffentlicht. Sie ist Übersetzerin der Bücher von Nikos Kazantzakis aus dem Griechischen ins Litauische.
In 2015 erschien in deutscher Sprache der autobiographische Roman Jenseits vom Entweder-Oder der im Jahr 2014 in Litauen unter dem Titel Das dritte Land veröffentlicht wurde, wofür sie in 2015 in Litauen mit dem Preis der Literaturkritiker ausgezeichnet wurde und in 2016 mit dem Publikumspreis Buch des Jahres.

 

 

Horst Werner

Horst Werner studierte an der Meisterschule für Grafik in Berlin, war Werber und Unternehmer.

Seit 10 Jahren betreibt er in Hamburg die Fabrik der Künste, eine Institution für vielfältige Kunst und Kultur.